Das war die „Neue Textilveredelung Wangen GmbH“ bzw. kurz die NTW.
Früher gehörte die Fabrik zur „ERBA GmbH“, die ebenfalls in Wangen war (Spinnerei-Str.). Dort wurden deren Textilien veredelt also gebleicht, gefärbt, getestet und versendet.
Ich glaub ab 1997 wurde das Ganze dann zur NTW. Ab da wurden nicht mehr nur Textilien von der ERBA veredelt, sondern auch Aufträge von anderen Unternehmen angenommen.
2014 gingen die Zahlen zwar langsam runter aber bei einer Konferenz um Weihnachten rum meinte der Chef dass genügend Investoren vorhanden wären und die Fabrik weiter laufen wird..
Mitte 2015 hat die Firma dann aber trotz vorhandener Investoren Insolvents angemeldet. Es gab jede Menge Proteste und Demos, weil 98 Mitarbeiter:innen ihren Job verloren hatten. Die meisten waren über 50 Jahre alt oder hatten keine richtige Ausbildung und waren daher schwer, an neue Jobs zu vermitteln.
Ein Investor aus Friedrichshafen hat das gesamte Areal aufgekauft und wollte ab 2017 ein komplett neues Stadtteil hin bauen, mit Wohnhäusern, Läden und neuer Industrie.
Bei diesem Projekt hat sich aber seit langem nichts getan.
Ich vermute dass das eventuell Gründe dafür sein könnten:
1. Das Gelände hat in der Industrialisierung eine wichtige Rolle gespielt und könnte daher denkmalgeschützt sein, weil ich habe gehört, dass das Heizgebäude erhalten bleiben soll. Bei meinen Besuchen musste ich aber feststellen, dass es sehr marode ist und wahrscheinlich nicht weiter verwendet werden kann…
2. Es befinden sich noch einige Umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe hier, welche extrem teuer zu entsorgen sind. Beispielsweise auf den Dächern und an den Fassaden Asbest. Zudem sind manche Silos immer noch teilweise mit Chemikalien gefüllt.
3. Das Gelände ist rundrum von einem Fluss (Argen) umgeben. Der so genannte „Argenbogen“, worauf sich die Fabrik befindet, kann nur über eine schmale Brücke befahren werden. Wenn man das Gelände also sanieren möchte und eine Wohnsiedlung bauen möchte, werden nicht alle Anforderungen erfüllt. Es muss gesetzlich 2 Brücken geben, um die medizinische Versorgung per Krankenwagen zu gewährleisten. Die vorhandene Brücke ist auch nicht mehr im besten Zustand und muss saniert werden. Das verursacht hohe Kosten, welche vielleicht nicht eingeplant wurden.
In manchen der vorderen Hallen funktioniert sogar noch der Strom. Ich bin sehr oft da, weil die Fabrik nur wenige Minuten von mir entfernt ist.
Super schön, Zugang ist einfach. Achtung auf einige Löcher im Boden.
Das ist ein riesiges Ort. Ich bin sicher, dass wir einige Dinge verpasst haben.
War am Sonntag dort, sehr gut zugänglich, eindrücklicher Lost-Place, seit 2015 infolge Insolvenz geschlossen (gewisse Teile der Fabrik aber bestimmt schon länger nicht mehr in Betrieb).
Beeindruckender, riesiger Lost Place. Keine Kameras, keine Security. Zugang von mehreren Seiten möglich. Sehr viel leergeräumt. In ein paar wenigen Räumen geht der Strom noch…
War vor ein paar Tagen da. Sehr spannender Lost Place. Man muss aber aufpassen, weil es gefährliche Löcher am Boden gibt. Auch auf „Gerüsten“ bzw Feuertreppen ähnlichen Konstruktionen sind Bodenplatten marode oder von anderen Menschen gelöst wurden. Ich empfehle zu überprüfen, wie jede einzelne Gitterplatte aufliegt, bevor man drauf steigt. Zur Sicherheit würde ich eine Maske mitnehmen. Ich kenne mich zwar nicht aus aber ich glaube, dass dort ziemlich viele Asbestzementplatten rumliegen. Kann jemand was genaueres dazu sagen? Bin mir unsicher, ob ich möglicherweise Asbest eingeatmet habe, weil ich dort mehrere Stunden ohne Masken war.
Waren heute da um ungefähr 17 Uhr haben erst Stimmen gehört und dann Walkie-Talkie Geräusche die dann immer näher gekommen sind , sind dann direkt abgehauen
Das war die „Neue Textilveredelung Wangen GmbH“ bzw. kurz die NTW.
Früher gehörte die Fabrik zur „ERBA GmbH“, die ebenfalls in Wangen war (Spinnerei-Str.). Dort wurden deren Textilien veredelt also gebleicht, gefärbt, getestet und versendet.
Ich glaub ab 1997 wurde das Ganze dann zur NTW. Ab da wurden nicht mehr nur Textilien von der ERBA veredelt, sondern auch Aufträge von anderen Unternehmen angenommen.
2014 gingen die Zahlen zwar langsam runter aber bei einer Konferenz um Weihnachten rum meinte der Chef dass genügend Investoren vorhanden wären und die Fabrik weiter laufen wird..
Mitte 2015 hat die Firma dann aber trotz vorhandener Investoren Insolvents angemeldet. Es gab jede Menge Proteste und Demos, weil 98 Mitarbeiter:innen ihren Job verloren hatten. Die meisten waren über 50 Jahre alt oder hatten keine richtige Ausbildung und waren daher schwer, an neue Jobs zu vermitteln.
Ein Investor aus Friedrichshafen hat das gesamte Areal aufgekauft und wollte ab 2017 ein komplett neues Stadtteil hin bauen, mit Wohnhäusern, Läden und neuer Industrie.
Bei diesem Projekt hat sich aber seit langem nichts getan.
Ich vermute dass das eventuell Gründe dafür sein könnten:
1. Das Gelände hat in der Industrialisierung eine wichtige Rolle gespielt und könnte daher denkmalgeschützt sein, weil ich habe gehört, dass das Heizgebäude erhalten bleiben soll. Bei meinen Besuchen musste ich aber feststellen, dass es sehr marode ist und wahrscheinlich nicht weiter verwendet werden kann…
2. Es befinden sich noch einige Umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe hier, welche extrem teuer zu entsorgen sind. Beispielsweise auf den Dächern und an den Fassaden Asbest. Zudem sind manche Silos immer noch teilweise mit Chemikalien gefüllt.
3. Das Gelände ist rundrum von einem Fluss (Argen) umgeben. Der so genannte „Argenbogen“, worauf sich die Fabrik befindet, kann nur über eine schmale Brücke befahren werden. Wenn man das Gelände also sanieren möchte und eine Wohnsiedlung bauen möchte, werden nicht alle Anforderungen erfüllt. Es muss gesetzlich 2 Brücken geben, um die medizinische Versorgung per Krankenwagen zu gewährleisten. Die vorhandene Brücke ist auch nicht mehr im besten Zustand und muss saniert werden. Das verursacht hohe Kosten, welche vielleicht nicht eingeplant wurden.
In manchen der vorderen Hallen funktioniert sogar noch der Strom. Ich bin sehr oft da, weil die Fabrik nur wenige Minuten von mir entfernt ist.
Super schön, Zugang ist einfach. Achtung auf einige Löcher im Boden.
Das ist ein riesiges Ort. Ich bin sicher, dass wir einige Dinge verpasst haben.
War am Sonntag dort, sehr gut zugänglich, eindrücklicher Lost-Place, seit 2015 infolge Insolvenz geschlossen (gewisse Teile der Fabrik aber bestimmt schon länger nicht mehr in Betrieb).
Beeindruckender, riesiger Lost Place. Keine Kameras, keine Security. Zugang von mehreren Seiten möglich. Sehr viel leergeräumt. In ein paar wenigen Räumen geht der Strom noch…
War vor ein paar Tagen da. Sehr spannender Lost Place. Man muss aber aufpassen, weil es gefährliche Löcher am Boden gibt. Auch auf „Gerüsten“ bzw Feuertreppen ähnlichen Konstruktionen sind Bodenplatten marode oder von anderen Menschen gelöst wurden. Ich empfehle zu überprüfen, wie jede einzelne Gitterplatte aufliegt, bevor man drauf steigt. Zur Sicherheit würde ich eine Maske mitnehmen. Ich kenne mich zwar nicht aus aber ich glaube, dass dort ziemlich viele Asbestzementplatten rumliegen. Kann jemand was genaueres dazu sagen? Bin mir unsicher, ob ich möglicherweise Asbest eingeatmet habe, weil ich dort mehrere Stunden ohne Masken war.
Waren heute da um ungefähr 17 Uhr haben erst Stimmen gehört und dann Walkie-Talkie Geräusche die dann immer näher gekommen sind , sind dann direkt abgehauen