Muss etwas ergänzen, und zwar im oberen Teil hat es eigentlich keine Kameras gehabt. War letzten Samstag dort. Aber wenn man den Berg runter geht kommen umso mehr Kameras ins Spiel. Also wenn man sollte nicht unbedingt dort alleine aufhalten wenn man dort sich nicht auskennt.
Wir waren am vergangenen Wochenende dort & können von der aktuellen Lage berichten.
Bei der Treppe war das zugehörige Tor verschlossen, ich gehe davon aus, dass der Nachbar der dort wohnt, den zugehörigen Schlüssel besitzt.
Wir haben stattdessen den Waldweg genommen.
An beiden Zugängen waren Schilder ersichtlich, dass jeder Zutritt verzeigt wird & mit einer Busse von 300.- zu rechnen gilt.
Zutritt ins Bergwerk zeigte sich sehr einfach & war äusserst interessant. Einige Gleise & Maschinen waren dort auffindbar, sowie mehrere kleine Gebäude des Bergwerks im Inneren. Leider konnten wir vor Ort keine näheren Infos finden, seit wann der Ort verlassen war.
Allerdings findet man durch Wikipedia viele Infos oder auch durch Einheimische.
Wenn man etwas durchs Bergwerk läuft, findet man einen Kran, sowie auch die Standseilbahn.
Das Gerüst beim Kran, scheint nicht ganz so alt zu sein, was es uns erlaubt hat diesen hoch zu gehen & die Aussicht zu genießen. (:
Etwas weiter, fanden wir dann auch die Orte an denen anscheinend noch teilweise Tests durchgeführt werden. Diese sind auch besser abgesichert (im Allgemeinen waren die Zäune im ganzen Areal sehr unsicher & alt, was es kaum erlaubt hat, sich dort festzuhalten.)
Kameras oder Sensoren, sowie auch Security haben wir keine gesichtet. Allerdings auf dem Weg an den Ort, trifft man auf viele Personen die dort spazieren gehen, was es etwas schwierig macht, sich unauffällig dorthin zu begeben.
@ Floh987
Im Prinzip stimmt, was SomeRandomExplorer geschrieben hat. Etwas genauer (ohne Garantie):
Das obere System (Lochezen) ist z. T. vermietet für Steinschlagnetz-Versuche und wurde leider immer wieder durch Vandalen und auch Geräte-Diebe heimgesucht, was die Installation von Cameras zur Folge hatte. Diese sind wohl z. B. mit der Securitaszentrale verbunden, denn Securitas-Leute stehen vor Ort natürlich nicht Dauer-Wache ‚Gewehr bei Fuss‘.
Die Steinschlaggefahr existiert naturgemäss, anderseits werden offizielle Führungen angeboten. Die Rechnung geht da nicht ganz auf.
War jemand kürzlich da? Stimmt das noch, was SomeRandomExplorer im September geschrieben hat?
War heute da aber konnte nicht rein, wird mittlerweile von Securtas bewacht, ebenso die Einstiege weiter oben am Berg beim Militärspital. Die Gefahr von Steinschlägen sei sehr hoch. Jede Missachtung des Betretungsverbots werde verzeigt, und scheinbar wären auch mehrere Kameras installiert im Ganzen Areal installiert.
@FREEWOLF
Schöne und perfekte facebook-Doku! Auch der ‚Spezielle’ mit dem VW-Passat ist bekannt 🙂
Nun, Urbex-ler, besonders solche, die sich gern unter der Erdoberfläche bewegen, befinden sich oft in einer Zwickmühle bzw. Grauzone (meine Wenigkeit inbegriffen). Einerseits schauen sie bei Verbotstafeln auf die Gegenseite, anderseits wird ihre Tätigkeit oft stillschweigend geduldet, da ‚man’ eigentlich ganz froh ist, wenn irgend jemand diese lost places noch findet, erforscht und dokumentiert. Das bedeutet dann für die Urbex-ler oft eine Gratwanderung bei ‚Publikationen’ 🙂
Anders gesagt: Du kannst mich leicht unter der Mailadresse erreichen, die auf der Webseite steht.
@Höhlenbewohner, nun so ein Spezialist bin ich gar nicht, Deine Seite kannte ich gut gemacht. Die Gesamtsituation dort kenne ich selber nicht genau erst nach dem 3. Besuch hatte ich einen ungefähren Überblick.
Wenn ich mir das Ganze auf Deiner Seite so ansehe dann muss das Tunnel Ost sein wo wir rein kamen, der war dann zeitweise wieder verkettet aber als ich damals alleine hinein wollte. Bin dann ganz nach hinten gelaufen zum Verladeturm und durch einen Glücklichen Zufall stand da das Türchen durch den Durchgang zur Treppe offen, vermutlich hat da jemand einen Schlüssel. Vor Jahren wohnte da noch ein „Einsiedler“ mit VW Passat, recht mürrisch aber nach einem Gespräch zeigte er uns sogar Bilder aus dem alten Werk.
Story am Rande als ich Stunden später nach unten kam war die Tür verschlossen und neben dem Haus eine Familienfete. Shit den Ganzen Weg wieder nach oben und durch das Spital nach unten.
Ich war dann später noch einmal da aber alles zu so habe ich ein Sport Training gemacht über den Schrägaufzug, durch den Fliessbandtunnel zum Steinbrecher und so nach oben.
Ach ja ich bin nicht so schwindelfrei aber Platzangst ist für mich nach damals 22 Maginot Werken ein Fremdwort.
Wenn Du Lust hast mit mir noch etwas zu plaudern der Admin hat meine E-Mail Adresse. Weiss nicht ob Du das schon gesehen hast:
@FREEWOLF
Vielen Dank für Deine ebenfalls fundierte Antwort! Nun ja, ich BIN dort zu Hause 🙂 und habe das Höhlensystem mind. 100-mal besucht. Die Webseite, die ich Dir verlinkt habe, ist mein ‚Werk‘. Aber der heutige inoffizielle Zugang ist nichts mehr für mich: In engen Schlupf-Löchern – auch wenn sie nur ganz kurz sind – meldet sich die Platzangst und ich habe meine Frau so viel in den Löchern herumgeschleppt (allein geht man ja nicht ), dass ich ihr beim letzten Besuch in den Höhlen versprechen musste („Du hast doch alles gesehen“), mich nur noch theoretisch damit zu befassen 🙂
Nun zur Wissenschaft: Mein ‚Forschungsproblem‘ ist, dass ich keinen 100%ig verlässlichen Zeugen finde, der sich noch gut an ‚3x durch den besagten Tunnel‘ erinnert. Ich hoffe, wir sprechen vom gleichen Tunnel, also folgendem unter dem heutigen Schuttkegel: https://sarganserland-walensee.ch/lokalgeschichte/hoehle/geheimnis.jpg
Falls ja, weisst Du noch, in welchem Jahr hier also noch offen war und hast Du den ganzen Rundgang gemacht bis zur Rückkehr beim ersten Dom, aber von der anderen Seite?
Herzlichen Dank für Deine Bemühungen!
@Höhlenbewohner, Du scheinst dort ja fast zu Hause zu sein, danke für Deine fundierte Antwort (ist nicht immer so). Ja ich war mehrere male da zu viert vor langer Zeit, zu zweit und zwei mal alleine ich bin mir ja den gefahren nach all den Jahren bewusst. Ja Wir/ich konnte noch 3x durch den besagten Tunnel hinein wir sind aber nur beim 1. mal vor vielen Jahren in der Mine hoch gegangen.
Nachher stieg ich beim besagten Fenster um ins Spital weil es alleine bis oben doch ein Wagnis ist. Ich kenne auch das Herz des Berges der Steinbrecher ist schon eine coole Sache und das ellenlange Fliessband ein Hit.
Nach 20 Jahren und einem schlechten Rücken mache ich kaum noch Urbane Sachen ausser es läuft mir hier in der Nähe was Gutes zu. Mit Dir aber wäre es echt interessant noch einmal einen Abstecher in besagte Welt zu machen …
Vielen Dank für eure Infos und Erfahrungeberichte. Sehr spannend ?
Muss etwas ergänzen, und zwar im oberen Teil hat es eigentlich keine Kameras gehabt. War letzten Samstag dort. Aber wenn man den Berg runter geht kommen umso mehr Kameras ins Spiel. Also wenn man sollte nicht unbedingt dort alleine aufhalten wenn man dort sich nicht auskennt.
Wir waren am vergangenen Wochenende dort & können von der aktuellen Lage berichten.
Bei der Treppe war das zugehörige Tor verschlossen, ich gehe davon aus, dass der Nachbar der dort wohnt, den zugehörigen Schlüssel besitzt.
Wir haben stattdessen den Waldweg genommen.
An beiden Zugängen waren Schilder ersichtlich, dass jeder Zutritt verzeigt wird & mit einer Busse von 300.- zu rechnen gilt.
Zutritt ins Bergwerk zeigte sich sehr einfach & war äusserst interessant. Einige Gleise & Maschinen waren dort auffindbar, sowie mehrere kleine Gebäude des Bergwerks im Inneren. Leider konnten wir vor Ort keine näheren Infos finden, seit wann der Ort verlassen war.
Allerdings findet man durch Wikipedia viele Infos oder auch durch Einheimische.
Wenn man etwas durchs Bergwerk läuft, findet man einen Kran, sowie auch die Standseilbahn.
Das Gerüst beim Kran, scheint nicht ganz so alt zu sein, was es uns erlaubt hat diesen hoch zu gehen & die Aussicht zu genießen. (:
Etwas weiter, fanden wir dann auch die Orte an denen anscheinend noch teilweise Tests durchgeführt werden. Diese sind auch besser abgesichert (im Allgemeinen waren die Zäune im ganzen Areal sehr unsicher & alt, was es kaum erlaubt hat, sich dort festzuhalten.)
Kameras oder Sensoren, sowie auch Security haben wir keine gesichtet. Allerdings auf dem Weg an den Ort, trifft man auf viele Personen die dort spazieren gehen, was es etwas schwierig macht, sich unauffällig dorthin zu begeben.
@ Floh987
Im Prinzip stimmt, was SomeRandomExplorer geschrieben hat. Etwas genauer (ohne Garantie):
Das untere System (Seemühle) ist vergittert und hat entsprechend keine Cameras, ist daher aber auch nicht (mehr) betretbar, virtuell aber noch zu sehen auf:
https://sarganserland-walensee.ch/lokalgeschichte/hoehle/hoehle1.htm
Das obere System (Lochezen) ist z. T. vermietet für Steinschlagnetz-Versuche und wurde leider immer wieder durch Vandalen und auch Geräte-Diebe heimgesucht, was die Installation von Cameras zur Folge hatte. Diese sind wohl z. B. mit der Securitaszentrale verbunden, denn Securitas-Leute stehen vor Ort natürlich nicht Dauer-Wache ‚Gewehr bei Fuss‘.
Die Steinschlaggefahr existiert naturgemäss, anderseits werden offizielle Führungen angeboten. Die Rechnung geht da nicht ganz auf.
War jemand kürzlich da? Stimmt das noch, was SomeRandomExplorer im September geschrieben hat?
War heute da aber konnte nicht rein, wird mittlerweile von Securtas bewacht, ebenso die Einstiege weiter oben am Berg beim Militärspital. Die Gefahr von Steinschlägen sei sehr hoch. Jede Missachtung des Betretungsverbots werde verzeigt, und scheinbar wären auch mehrere Kameras installiert im Ganzen Areal installiert.
@FREEWOLF
Schöne und perfekte facebook-Doku! Auch der ‚Spezielle’ mit dem VW-Passat ist bekannt 🙂
Nun, Urbex-ler, besonders solche, die sich gern unter der Erdoberfläche bewegen, befinden sich oft in einer Zwickmühle bzw. Grauzone (meine Wenigkeit inbegriffen). Einerseits schauen sie bei Verbotstafeln auf die Gegenseite, anderseits wird ihre Tätigkeit oft stillschweigend geduldet, da ‚man’ eigentlich ganz froh ist, wenn irgend jemand diese lost places noch findet, erforscht und dokumentiert. Das bedeutet dann für die Urbex-ler oft eine Gratwanderung bei ‚Publikationen’ 🙂
Anders gesagt: Du kannst mich leicht unter der Mailadresse erreichen, die auf der Webseite steht.
@Höhlenbewohner, nun so ein Spezialist bin ich gar nicht, Deine Seite kannte ich gut gemacht. Die Gesamtsituation dort kenne ich selber nicht genau erst nach dem 3. Besuch hatte ich einen ungefähren Überblick.
Wenn ich mir das Ganze auf Deiner Seite so ansehe dann muss das Tunnel Ost sein wo wir rein kamen, der war dann zeitweise wieder verkettet aber als ich damals alleine hinein wollte. Bin dann ganz nach hinten gelaufen zum Verladeturm und durch einen Glücklichen Zufall stand da das Türchen durch den Durchgang zur Treppe offen, vermutlich hat da jemand einen Schlüssel. Vor Jahren wohnte da noch ein „Einsiedler“ mit VW Passat, recht mürrisch aber nach einem Gespräch zeigte er uns sogar Bilder aus dem alten Werk.
Story am Rande als ich Stunden später nach unten kam war die Tür verschlossen und neben dem Haus eine Familienfete. Shit den Ganzen Weg wieder nach oben und durch das Spital nach unten.
Ich war dann später noch einmal da aber alles zu so habe ich ein Sport Training gemacht über den Schrägaufzug, durch den Fliessbandtunnel zum Steinbrecher und so nach oben.
Ach ja ich bin nicht so schwindelfrei aber Platzangst ist für mich nach damals 22 Maginot Werken ein Fremdwort.
Wenn Du Lust hast mit mir noch etwas zu plaudern der Admin hat meine E-Mail Adresse. Weiss nicht ob Du das schon gesehen hast:
https://www.facebook.com/media/set/?vanity=Freewolfotographie&set=a.169944798817376
@FREEWOLF
Vielen Dank für Deine ebenfalls fundierte Antwort! Nun ja, ich BIN dort zu Hause 🙂 und habe das Höhlensystem mind. 100-mal besucht. Die Webseite, die ich Dir verlinkt habe, ist mein ‚Werk‘. Aber der heutige inoffizielle Zugang ist nichts mehr für mich: In engen Schlupf-Löchern – auch wenn sie nur ganz kurz sind – meldet sich die Platzangst und ich habe meine Frau so viel in den Löchern herumgeschleppt (allein geht man ja nicht ), dass ich ihr beim letzten Besuch in den Höhlen versprechen musste („Du hast doch alles gesehen“), mich nur noch theoretisch damit zu befassen 🙂
Nun zur Wissenschaft: Mein ‚Forschungsproblem‘ ist, dass ich keinen 100%ig verlässlichen Zeugen finde, der sich noch gut an ‚3x durch den besagten Tunnel‘ erinnert. Ich hoffe, wir sprechen vom gleichen Tunnel, also folgendem unter dem heutigen Schuttkegel:
https://sarganserland-walensee.ch/lokalgeschichte/hoehle/geheimnis.jpg
Falls ja, weisst Du noch, in welchem Jahr hier also noch offen war und hast Du den ganzen Rundgang gemacht bis zur Rückkehr beim ersten Dom, aber von der anderen Seite?
Herzlichen Dank für Deine Bemühungen!
@Höhlenbewohner, Du scheinst dort ja fast zu Hause zu sein, danke für Deine fundierte Antwort (ist nicht immer so). Ja ich war mehrere male da zu viert vor langer Zeit, zu zweit und zwei mal alleine ich bin mir ja den gefahren nach all den Jahren bewusst. Ja Wir/ich konnte noch 3x durch den besagten Tunnel hinein wir sind aber nur beim 1. mal vor vielen Jahren in der Mine hoch gegangen.
Nachher stieg ich beim besagten Fenster um ins Spital weil es alleine bis oben doch ein Wagnis ist. Ich kenne auch das Herz des Berges der Steinbrecher ist schon eine coole Sache und das ellenlange Fliessband ein Hit.
Nach 20 Jahren und einem schlechten Rücken mache ich kaum noch Urbane Sachen ausser es läuft mir hier in der Nähe was Gutes zu. Mit Dir aber wäre es echt interessant noch einmal einen Abstecher in besagte Welt zu machen …
Vielen Dank für eure Infos und Erfahrungeberichte. Sehr spannend ?